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[Rezension] Play On – Dunkles Spiel

Play On – Dunkles Spiel

Autor/in: Samantha Young 
Verlag: Ullstein  
Seitenanzahl: 480 
ISBN: 978-3-548-29122-2 
Preis: € 12,00 [D] Print , € 9,99 [D] E-Book
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Die junge Amerikanerin Nora O’Brian kam der Liebe wegen nach Edinburgh –  und um ihren großen Traum zu verfolgen. Drei Jahre später ist ihr nichts davon geblieben, außer Schuldgefühlen und großer Trauer. Bis der erfolgreiche Musikproduzent Aidan Lennox in ihr Leben tritt: gutaussehend, gebildet und sexy as hell. Beide haben schwere Verluste hinter sich und suchen Leichtigkeit, Liebe und Leidenschaft. Aber dann schlägt das Schicksal erneut zu, und Aidan verschwindet einfach. Nora fällt in ein tiefes Loch. Um sich daraus zu befreien, beschließt sie, endlich ihren Traum wahr zu machen: Sie studiert und spielt Theater. Die Gedanken an Aidan verbannt sie in den hintersten Winkel ihres Herzens. Doch dann taucht Aidan wieder auf, und ER scheint wütend auf SIE zu sein… Wie zur Hölle kann das sein?

Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Mit der Veröffentlichung von »Dublin Street« und »London Road«, ihren ersten beiden Romanen für Erwachsenen, wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin. 

Bei diesem Buch muss ich zugeben, dass es mein erstes Buch der Autorin Samantha Young war. Ich habe schon vorher viel von der Autorin gehört und auch viel über ihre Bücher gehört und wollte mich, von ihren Büchern selbst überzeugen. Allerdings konnte mich dieses Buch nicht voll und ganz überzeugen. Ich kam ohne Probleme in die Story rein und man konnte diese auch sehr flüssig lesen. Die Geschichte wird aber teilweise unnötig in die Länge gezogen und wurde somit auch irgendwann langweilig und hat nur noch genervt. Dabei hatte ich mich auf eine schöne Liebesgeschichte mit etwas Drama gefreut, wie es auch der Klappentext verspricht. Aber nicht nur das war ein Kritikpunkt, den

Charakteren hat es etwas an Tiefe gefehlt, weshalb ich mit ihnen nicht wirklich klar kam und sie mir auch zu Oberflächlich schienen. Ich muss auch gestehen, dass die eigentliche Story erst viel viel später beginnt und der Klappentext schon einiges preisgibt. Das es Langweilig war, hatte ich ja bereits schon erwähnt, da es viele unwichtigkeiten in der Geschichte gab, die man einfach getrost weg lassen konnte.
Nun zu den Charakter, die mir wirklich unsymphatisch waren und ich mit ihnen nicht warm werden konnte. Noras Art war mal so mal so und etwas verwirrend. Mal war sie schüchtern, mal war sie wiederum mutig. Gegenüber Männer die sie verehrten, konnte sie den Mund nicht aufbekommen und war da die schüchterne. Aber von zuhause ausbrechen konnte sie ziemlich gut und erwies dabei Mut. Ich fand dabei das sie hier zwei verschiedene Gesichter gezeigt hat, was mich wirklich verwirrte.
Aidan hat mich dabei wirklich genervt. Er verhielt sich als Macho, aber das wirklich ganz ganz schlecht. Von seiner ganzen Art her, mochte ich ihn so gar nicht. Auch die anderen Charakter konnten mich nicht wirklich überzeugen.
Der Schreibstil war das einzige was mich wirklich überzeugen konnte. Den dieser war flüssig zu lesen und die Autorin hat sich Mühe gegeben, so viele Emotionen mit rein zu schreiben. Aber diese Geschichte war einfach zu langatmig und langweilig, das es wirklich schade ist, den eigentlich hat es viel mehr Potenzial. Aber das heißt nicht, das ich ihren Bücher keine weitere Chancen gebe. Es hat einfach nur nicht bei diesem Buch gepasst.

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