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[Rezension] Beyond the Horizon

Beyond the Horizon

Autor/in: Mareen Knoth
Verlag: Mirataschenbuch
Seitenanzahl: 336
ISBN: 9783745703986
Preis: € 16,00 [D] Print , € 9,99 [D] E-Book
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Charlene Hamilton bricht alle Brücken hinter sich ab, um in Vancouver einen Neustart zu wagen. Den Männern hat sie bis auf weiteres abgeschworen und sich fest vorgenommen, zuerst ihr Leben auf die Reihe zu kriegen, bevor sie sich ins nächste Abenteuer stürzt. Als ihr neuer Job als Masseurin sie ausgerechnet in die Villa der gefeierten Rockband Renard führt, wird ihr Plan gleich am ersten Tag auf die Probe gestellt. Denn der einfühlsame und extrem gutaussehende Gitarrist Rhys McLeod bringt eine Saite in ihr zum Schwingen, die Charlene seit längerem mit aller Macht unterdrückt …

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Mareen Knoth wuchs zusammen mit ihrer Schildkröte, zwei Hunden und einer Katze in einer badischen Kleinstadt auf. Bereits im Alter von acht Jahren schrieb sie eigene Geschichten und verschlang jedes Buch, das sie in die Finger bekam. Sie studierte Diplom-Gesang sowie Master of Musical Arts (Voice) und war über mehrere Spielzeiten Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz. Seit 2007 arbeitet sie als freiberufliche Sopranistin, Gesangspädagogin und Sprechtrainerin und widmet sich in ihrer freien Zeit mit großer Leidenschaft dem Schreiben.

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Mit dem Buch „Beyond the Horizon“ ist es mein erstes Buch, das ich aus der Feder von Mareen Knoth lese. Zwar handelt es sich hierbei um den zweiten Band einer Dilogie, aber man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. In diesem Band geht es um Charlene und Rhys. Charlene lässt alles hinter sich um einen Neuanfang in Vancouver zu starten. Anfangs ist es nicht leicht für sie, kein Job und bisher auch keine Feste Bleibe. Nachdem sie aber eine WG gefunden hat und durch ihre WG Partnerin gleichzeitig ein Job vermittelt bekommen hat, geht ihr Leben langsam bergauf. Ihr Job als Masseurin führt sich allerdings zur Band Renard. Zwar bewahrt sie ihre Professionalität, allerdings kommt sie nicht umhin die Distanz zu wahren. Sie fühlt sich immer mehr zu dem Gitarristen Rhys angezogen und bringt dafür ihr Job in Gefahr. Gleichzeitig bringt er ihr aber auch wieder mehr Licht ins Leben. Ihre Vergangenheit nagt aber immernoch an ihr und diese lässt sich nicht so leicht ablegen.

Charlene war mir direkt sympathisch. Ich konnte ihre Verunsicherung gut nachvollziehen und gleichzeitig habe ich mich gefreut, als sie sich mehr und mehr öffnet. Was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat, erfährt man auch erst viel später im Laufe der Story. Da hätte ich mir vielleicht Stichpunkte gewünscht, da man als Leser absolut ahnungslos ist, warum sie in Momenten so handelt. Ansonsten hatte sie ihr Herz am rechten Fleck.
Rhys ist mir sogar einen ticken mehr ans Herz gewachsen. Ich mochte seine Art, gerade auch wie er mit Charlene umgegangen ist. Er war vorsichtig und trotzdem offen. Vorallem hat er gleich klar gestellt das er hilfsbereit ist. Er liebt die Musik und schreibt auch gerne Songtexte, was allerdings zu einigen Probleme führt. Dennoch steckt er seinen Kopf nicht in den Sand, sondern kämpft weiter für seinen Traum.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Sicht von Charlene und Rhys, allerdings aus der dritten Person. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen, da ich Storys gerne aus der „Ich“ Perspektive lese. Aber tatsächlich habe ich mich schnell dran gewöhnt und dadurch war das Buch auch schnell gelesen. Ich fand es interessant hinter den Kulissen einer Band zu schauen, vorallem mit was für einen Druck diese umgehen müssen. Die Story vermittelt auch gleichzeitig das Thema Hoffnung und Weiterkämpfen für das, was man wirklich will und davon träumt. Es war eine schöne Story, mit wenigen dramatischen Szenen die auch gleichzeitig spannend sind. Zwar gibt es ein paar Sachen die ich nicht so verstanden habe, wie zum Beispiel das Charlene anfangs Angst hatte um dann im nächsten Moment alles zu vergessen. Trotzdem konnte mich die Story gut unterhalten und auch das Ende hat mich absolut zufrieden gestellt.

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