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[Rezension] His Monstrous Heart

His Monstrous Heart

Autor/in: Lara Große
Verlag: LEAF Verlag
Seitenanzahl: 500
ISBN: 978-3-911244-67-1
Preis: € 26,00 [D] Print , € 9,99 [D] E-Book
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Ich wollte einem Monster das Herz stehlen, nur um am Ende mein eigenes zu riskieren. Mit der Macht seines berüchtigten Seeungeheuers hat der Imperator von Laurentia nahezu die gesamte Götterbucht unterworfen. Nun schickt er seine Bestie in die Heimat von Prinzessin Andromeda, um diese zu zerstören und zur Kapitulation zu zwingen. Als das göttliche Orakel verkündet, dass nur das Opfer der Prinzessin Tessalien retten könnte, zögert sie nicht. Im Morgengrauen wird Andromeda an einen Felsen im Meer gekettet und stellt sich dem Ungeheuer, das aus den Fluten steigt. Nur um nicht den erwarteten Tod zu finden. Stattdessen wird sie entführt. Denn das Monster verfolgt eigene Pläne – und diese beginnen mit ihr. Gefangen im Palast der Bestie, zwischen Pflicht, Verrat und verbotenen Gefühlen steht Andromeda vor der Frage: Was ist sie bereit zu opfern – ihr Herz oder ihr Reich?

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Lara Große, geboren 1996 in Berlin, wurde als Kind immer gesagt, sie würde zu viele Bücher „fressen“. Aufgewachsen zwischen Geschichten von Christopher Paolini, Trudi Canavan und Naomi Novik, hat sie mit elf Jahren Collegeblöcke mit eigenen Storys gefüllt und seitdem nicht mehr mit dem Schreiben aufgehört. Ihr Herz schlägt für phantastische Welten, Magie und Romantik.

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich war schon so gespannt auf das Buch, da mich der Klappentext schon total angesprochen hat. Aber nicht nur der Klappentext, auch das Cover beziehungsweise die ganze Aufmachung vom Buch ist schon ein Hingucker. Dann noch der Titel, der schon mysteriös klingt. Diese Mischung hat mich interessiert und umso schneller hatte ich das Buch in der Hand. Man lernt auch direkt das magische Setting kennen, welches absolut bildhaft beschrieben wurde. Auch die Charakter, allem voran die Prinzessin Andromeda, lernt man direkt schon kennen. Andromeda ist die einzige die Tessalien retten kann, so wurde es von dem Orakel vorausgesagt. Denn der Imperator hat seine Seeungeheuer heraus geschickt und somit fast die ganze Götterbucht unterworfen. Dabei geht es um Macht, immer mehr Macht die der Imperator möchte. Nun soll Andromeda die Bestie aufhalten und somit Tessalien vom Imperator befreien. Allerdings wird sie dabei nicht geopfert. Die Bestie agiert für sich und entführt sie stattdessen. Dieser bringt sie zu seinem Palast. Dort wird sie anfangs gefangen gehalten. Bis sie das Seeungeheuer, der sich als Ketos entpuppt, näher kennenlernt.

Ich muss schon sagen, die Charakter haben es mir angetan. Andromeda war mir ja direkt sympathisch. Sie ist vom Charakter her nicht eine typische Prinzessin. Ich würde sie eher in die Kategorie Stufen: Prinzessin mit Grips. Sie ist mutig, klug und allem voran selbstbewusst. Aber sie hat auch ihre Ecken und Kanten. Ihre Zweifel, Gefühle und Gedanken waren einfach greifbar und nachvollziehbar. Dabei muss sie sich zwischen ihrer Pflicht und ihren Gefühlen entscheiden, was sie zu einer auswegslosen Zwickmühle bringt. 

Ketos konnte mich auch für sich gewinnen. Er war erfrischend und absolut interessant. Ein Seeungeheuer, der so viel mehr ist als nur das. Er wird von allen gefürchtet. Dabei hat er eine Art die einen sofort magisch anzieht. Ketos ist geduldig, lässt zu Anfang nicht viel aus seinem inneren Blicken und trägt auf seinen Schultern ein schweres Päckchen. Durch den Imperator musste er einiges durchmachen was ihn geprägt hat.

Der Schreibstil ist dabei auch sehr flüssig und fesselnd. Man liest die Story aus der Sicht von Andromeda und Ketos. Dadurch darf man die beiden Charakter umso besser kennenlernen. Das Buch beginnt auch schon ziemlich spannend und trotzdem bekommt man kurze Erklärungen über das Land, den Imperator und alles andere. Es hat auch einen Hauch von griechischer Mythologie, was mich ja auch total abholen konnte. Man könnte auch Anfangs denken, dass es sich in der Story um die Romance zwischen Andromeda und Ketos handelt. Dabei geht es eigentlich um so viel mehr. Es geht um Gefühle, Pflichten, Macht, Loyalität, Opfer und Schicksale. Die Story ist dadurch auch spannend und hatte eine tiefe, die einen sofort in den Bann zieht. Mir hat auch die Landkarte gefallen die es in dem Buch gibt. Dadurch kann man sich einfach nochmal besser vorstellen, wie das Land beziehungsweise die Götterbuchten aussehen. Mir hat das Buch eindeutig spannende Lesestunde geschenkt. Vorallem das Ende hat mich fassungslos und weinend zurückgelassen. Es ist ein Cliffhanger, das neugierig auf den zweiten Band macht. Deswegen hat das Buch eine klare Leseempfehlung von mir verdient. 

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