[Rezension] On Wings of Blood
On Wings of Blood

Autor/in: Briar Boleyn
Verlag: ars Edition
Seitenanzahl: 704
ISBN: 978-3-8458-6856-1
Preis: € 26,00 [D] Print , € 9,99 [D] E-Book
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Medra Pendragon, die letzte Drachenreiterin ihrer Welt, wird an die Bloodwing Academy verschleppt – eine Schule, in der mächtige Vampire regieren und Seuchengeborene wie sie nur Schachfiguren sind. Doch das düstere Schloss birgt noch düsterere Geheimnisse und auch Medra trägt ein gefährliches Erbe in sich, das sie zur Zielscheibe werden lässt. Und dann ist da noch Blake Drakharrow, ein ebenso arroganter wie gutaussehender Vampir. Zwischen tödlichen Wettkämpfen, Verrat und Liebe muss Medra entscheiden, wer sie sein will. Opfer oder Kämpferin …

Briar Boleyn ist eine ehemalige Doktorandin und Lehrerin, die sich zur Autorin von Fantasy-Liebesromanen gewandelt hat. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Dämonen-Engel-Hybridkindern mitten in Kanada. Sie spielt gerne Rollenspiele und besucht rote Pandas im Zoo (Hallo, Neville).

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Was war das bitte für ein Auftakt. Ich liebe es einfach. Schon der Klappentext klingt sehr ansprechend. Zuerst war ich etwas erschlagen, da das Buch schon etwas dick war. Aber kaum angefangen zu lesen, hatte mich die Welt voll in den Bann gezogen. Dabei lernt man Medra kennen. Sie wacht in einer völlig fremden Welt auf, in der die Vampire herrschen und Menschen die Seuchengeborenen sind. Auch Medra gehört zu eben diesen Seuchengeborenen. Obwohl man festgestellt hat, dass sie Drachenreiterblut in sich trägt. Sie ist der letzte Drachenreiter ihrer Art und wird mit einem Schwur an Blake Drakhorrow versprochen. Er ist von nun an ihr Archon (Gefährte) und gleichzeitig der arroganteste Vampir. Medra wird zur Bloodwing Academy gebracht, wo sie alles lernen soll. Dabei fällt sie mit ihren roten Haaren und den Spitzen Ohren auf. Gleichzeitig merkt man auch den Unterschied zwischen Highblood Vampire und Seuchengeborenen, obwohl die Schule verspricht alle gleich zu behandeln. Medra erkennt immer mehr in was für einer falschen Welt sie gelandet ist. Gleichzeitig muss sie sich zurecht finden und einige Hindernisse überwinden, die sogar tödlich enden könnten.
Man lernt gleich am Anfang Medra kennen. Zuerst wirkt sie geheimnisvoll und man wird aus ihr nicht schlau. Doch nach und nach bekommt man mehr Informationen über sie, wobei da auch noch einiges offen bleibt. Medra war mir dann auch ziemlich sympathisch. Sie ist mutig und Selbstbewusst. Vorallem trägt sie ihr Herz am rechten Fleck. Am meisten hat mir an ihr gefallen wie schnell sie das falsche erkannt hat. Sie gibt nicht auf und wächst sogar über sich hinaus. Dann gibt es noch Blake. Er ist ihr Archon und somit steht er klar über ihr. Doch dass lässt sie sich nicht gefallen. Natürlich ärgert es Blake sehr. Er war mürrisch, arrogant, geheimnisvoll. Ich wusste nicht in welche Schublade ich ihn stecken sollte. Manche Einblicke zeigen aber auch eine andere Seite von ihm, eine Seite die warmherzig ist. Er hat ziemliche Schwierigkeiten sich richtig auszudrücken, was gegenüber Medra manchmal witzig war, sie aber zur Weißglut getrieben hat. Blake war sehr besitzergreifend und befehlshaberisch.
Neben den zwei gibt es aber noch einige andere Charakter die man kennenlernen darf. Theo, Reagan, Visha, Naveen und viele mehr. Manche davon schließt man ins Herz. Manche hasst man einfach und andere entwickeln sich wiederum zum symphatischen. Insgesamt hatte jeder Charakter seine Ecken und Kanten und war für sich einzigartig.
Der Schreibstil ist dabei auch sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Story konnte mich schnell in den Bann ziehen. Vorallem war da die Neugier über die Highbloods, die Drachenreiter und Bloodwing Academy selbst. Man liest die Story hauptsächlich aus der Sicht von Medra und ab und zu mal aus der Sicht von Blake. Es beginnt auch schon mit einem spannenden Prolog, der einige Fragen aufwirft. Die Handlung ist und bleibt auch spannend. Man begleitet Medra nicht nur in den Alltag der Academy, sondern auch bei den Hindernisse die sie zu bewältigen hat. Als Seuchengeborene wird sie ebenso behandelt. Auch die Prüfungen waren nicht leicht. Die Story hat einiges an Geheimnisse und Intrigen vorzuweisen. Es kommen immer wieder Fragen auf die beantwortet werden oder auch noch offen bleiben. Das Setting rund um die Academy wurde dabei auch sehr bildhaft beschrieben. Das Ende selbst hält noch einiges offen und ist dementsprechend auch ein dieser Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band und will diesen auf keinen Fall verpassen. Es war ein so spannender und genialer Auftakt einer Reihe über Vampire, Menschen und Drachen. Für mich hat das Buch eine eindeutige Leseempfehlung verdient und ist zum ersten Highlight dieses Jahres geworden.

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