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[Rezension] Wo das Licht die Wellen berührt

Wo das Licht die Wellen berührt

Autor/in: Katharina Juli
Verlag: reverie Verlag
Seitenanzahl: 368
ISBN: 9783745705539
Preis: € 16,00 [D] Print , € 12,99 [D] E-Book
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Musicaldarstellerin June steht kurz vor ihrem Durchbruch, als sie auf der Bühne erschöpft zusammenbricht. Um sich zu erholen, schickt ihr Vater sie in seine Heimat: auf die beschauliche Insel Föhr. Langeweile pur für die quirlige Großstädterin. Dort trifft sie auf den Matrosen Nick, der mit seiner schroffen Art alle auf Abstand hält und genervt von all den Feriengästen ist. June sucht immer wieder seine Nähe und bringt damit seine Sommerpläne gehörig durcheinander. Nach und nach schafft June es mit ihrer positiven Art, seine Mauern einzureißen, und bald stellt sich nicht nur für sie die Frage, wohin ihr Kompass sie führt. Was, wenn die beiden sich gegenseitig mehr brauchen, als sie denken?

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Katharina Juli, Jahrgang 1992, liebt das Geschichtenerzählen, seit sie klein ist. Ihre Liebe gilt dabei vor allem romantischen und fantastischen Welten. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Lesen, bei einem Kaffee mit Freunden & Familie oder auf Reisen durch Europa. Dabei ist sie stets auf der Suche nach neuen bunten Ideen. Katharina lebt mit ihrem Partner und mehr Büchern, als der Platz erlaubt, in Mittelhessen.

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe den Klappentext gelesen und mich direkt auf das Buch gefreut. Eine Musicaldarstellerin und einen griesgrämigen Matrosen, da war ich sofort dabei. Tatsächlich habe ich mich auch dabei auf eine schöne und ruhige Story gefreut, die direkt ins Herz geht. Ich wurde dementsprechend auch nicht enttäuscht. Man lernt zu Anfang June kennen. Sie steht kurz davor auf einer der bekanntesten Bühnen der Welt zu performen. Sie bereitet sich dabei fleißig in Berlin dafür vor. Gemeinsam mit ihrer Mutter übt sie bis zur Erschöpfung. Diese Erschöpfung soll sich aber bald bemerkbar machen. Sie bricht mitten auf der Bühne zusammen. Damit sie zur Ruhe kommt und Kraft tanken kann, will ihr Vater sie in seine Heimat schicken. Auf der Insel Föhr soll sie zu ihrer Oma und ihrem Cousin Finn. Sie als Großstadtmädchen kann aber nichts mit der ruhigen Insel anfangen. Sie braucht den Trubel und die Leute um sich herum. Finn stellt ihr kurzerhand seinen besten Freund Nick vor. Er ist Matrose und hat dadurch viel mit Feriengäste zu tun. Doch am liebsten hat er Ruhe und genießt das Meer. June und Nick lernen sich nach und nach kennen, da June ihn einfach nicht in Ruhe lassen kann. Langsam entwickeln sich Gefühle dabei und June steckt in der Zwickmühle, ob sie auf der Insel bleibt oder doch weiter für die große Bühne übt. 

June war mir direkt sympathisch. Sie hatte eine aufgedrehte und lebensfrohe Art. Ich musste sie einfach ins Herz schließen. Das sie nach ihrem Zusammenbruch erstmal geknickt war, konnte man gut nachvollziehen. Immerhin steht ihr eine große Chance bevor. Gleichzeitig muss sie aber auch feststellen wie sehr sie auf sich achten muss. Am Anfang war sie nicht so von dem Plan, auf die Insel zu gehen, begeistert. Doch man merkt wie sie langsam auf blüht. Wobei das auch Nicks schuld ist. Er war zu Anfang richtig griesgrämig, was mich zum schmunzeln gebracht hat. Aber auch ihn konnte ich verstehen. Sobald man Nick besser kennenlernt, merkt man schnell das mehr in ihm steckt. Auch er wurde mir schnell sympathisch und ob man’s glaub oder nicht, er hat andere Seiten aus June herausgeholt. Mir hat auch die Entwicklung der beiden gefallen. Sie haben sich langsam angenähert. Durch Junes aufgeweckte Art konnte Nick ihr einfach nicht aus dem Weg gehen. Ich musste sogar ab und zu mal laut los lachen wie June ihn einfach nicht in Ruhe gelassen hat.

Der Schreibstil ist dabei auch wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Sicht von June und Nick. Dabei lernt man von beiden ihre Gefühle und Gedanken kennen. Aber auch ihre Träume spielen ein großes Spiel in der Story. Dabei übermittelt es aber auch wichtige Themen wie Heilung, Zweifel, Träume und vorallem Selbstbewusstsein und an sich zu glauben. Die Story ist daher auch eher ruhig, voller Emotionen und Gefühle. Während dem lesen fühlt man sich aber auch gleichzeitig so, als wäre man selbst im Urlaub. Die Insel Föhr wurde so bildgewaltige beschrieben, das in mir selbst die Sehnsucht nach Meer aufgekommen ist und ich doch gleichzeitig das Gefühl hatte, das Meer direkt vor der Nase zu haben. Ich habe das Buch sehr genossen und konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist ein perfektes Buch für entspannte Lesestunde und dem Wunsch nach Meer. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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