[Rezension] This could be Forever
This could be Forever

Autor/in: Lilly Lucas
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-426-53091-7
Preis: € 16,00 [D] Print , € 4,99 [D] E-Book
Amazon

Millie kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihren ersten Job als Regisseurin ergattert. Aber ihre Euphorie hält nur kurz an, denn im Mittelpunkt der geplanten Netflix-Doku steht ausgerechnet Griffin »Chip« Chipman – Shootingstar der Surfszene und Millies erste große Liebe. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, seit ein tödlicher Surfunfall ihrer beider Leben erschütterte und sie ihre Heimat Hawaii verließ. Als Millie Chip nun wiederbegegnet, wird sie von einer Welle an Gefühlen und Erinnerungen überrollt …

Lilly Lucas wurde in Ansbach geboren und studierte Germanistik in Bamberg. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und endlos vielen Büchern in Würzburg. Ihre Liebesromane New Promises, New Dreams, New Horizons, New Chances, Find me in Green Valley, A Place to Love, A Place to Grow, A Place to Belong, A Place to Shine, New Wishes, This could be love, This could be home und This could be forever wurden zu Spiegel-Bestsellern. Wenn sie nicht Romane über die Liebe und das Leben schreibt, sieht sie sich am liebsten die Welt an, steckt ihre Nase in Bücher oder lebt ihre Film- und Seriensucht auf der heimischen Couch aus.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der dritte und letzte Band der „Hawaii Love“ Reihe von Lilly Lucas. Die ersten beiden Teile habe ich schon verschlungen und geliebt. Nun konnte ich endlich auch den dritten Band lesen. Endlich, eeeendlich bekommt man die Story um Millie und Griffin. Beide Charakter kennt man schon aus den vorherigen Teilen. Ich habe mich schon wahnsinnig über die Story von Griffin gefreut, da auch der tödliche Unfall von früher nun mehr Thema ist. Man bekommt ja schon vorher immer Bruchstücke über den Unfall. Dadurch erfährt man auch wieso Millie und Griffin damals Schluss gemacht haben. Nun kommt sie zurück nach Hawaii. Allerdings um eine Doku über Griffin zu drehen. Sie hat sich gefreut als sie ihren ersten Job als Regisseurin ergattert hat. Aber sie hat definitiv nicht damit gerechnet, was ihre Laune trübt. Doch es kommen auch wieder alte Gefühle und Erinnerungen hoch und Millie kann ihre Gefühle zu Griffin einfach nicht abstellen.
Millie und Griffin sind so zwei unterschiedliche Charakter. Während Millie Angst um Leib und Leben hat und somit jegliche gefährliche Sportart meidet, liebt Griffin das Adrenalin. Gerade Millie kämpft um ihren Traum und ihren Job. Dabei bleibt sie total selbstbewusst und leitet ihre Crew durch die Dokumentation. Während sie gegenüber Griffin in alte Muster verfällt. Man merkt aber auch ihre Verzweiflung. Das Wiedersehen war sehr emotional, voller unausgesprochene Gefühle und Gedanken. Aber auch Griffin ging es nicht anders. Der sonst so coole und lockere Griffin ließ die Begegnung nicht kühl. Auch ihm merkt man an wie sehr er sich nach Millie gesehnt hat. Auch wenn der Neustart doch etwas holprig war.
Der Schreibstil war dabei auch wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Sicht von Millie. Tatsächlich hat mir da auch ein wenig die Sicht von Griffin gefehlt. Da ich ja schon vom Unfall gehört habe, war ich neugierig was genau geschehen war. Das wird hier zum Thema und man erfährt einiges darüber. Dabei merkt man auch das beide Charakter einfach dadurch ihr Päckchen zu tragen haben. Es hat die Story auch etwas tragisches verliehen und gleichzeitig trauriges. Aber da es sich um eine Sevond Chance Story handelt, fängt es natürlich auch wieder an zu knistern. Dabei ist es auch eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen. Man bekommt auch viel von Griffins Big Wave Surfer Karriere mit. Es ist wahnsinnig gefährlich und bringt gerade bei Millie Ängste hervor. Es gibt also ab und an spannende Momente. Man darf auch hier wieder, gemeinsam mit Millie und Griffin, Hawaii kennenlernen. Dabei hat Lilly Lucas das Setting wieder wahnsinnig schön beschrieben. Das Buch war ein schöner Abschluss für die Reihe und man bekommt sogar wieder bekannte Charakter zu lesen. Ich habe die Story sehr genossen und habe durchweg mitgefiebert. Also für mich hat das Buch eine Leseempfehlung verdient.

[Rezension] Dear Reader
Das könnte dich auch interessieren
[Rezension] Carmen – Herzschlag einer Rebellin
3. November 2025
[Rezension] To Kill a Shadow
10. Januar 2025