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[Rezension] Sternendiamant – Die Legende des Juwelenkönigs

Sternendiamant – Die Legende des Juwelenkönigs

Autor/in: Sarah Lilian Waldherr 
Verlag: Oetinger 
Seitenanzahl: 416 
ISBN: 978-3-8415-0555-2 
Preis: € 10,00 [D] Print , € 6,99 [D] E-Book
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Fana ist 15, als ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird: Erst hickst sie Schmetterlinge, dann eröffnet Fanas Mutter ihr, dass sie ein Aurion ist – ein magiebegabtes Wesen. Von nun an soll sie das fliegende Schulschiff Simalia besuchen und dort alles über ihre Kräfte und die magischen Welten lernen. Auf der Simalia verbergen sich jedoch jede Menge Geheimnisse. Dann ist da noch Kian, der viel netter ist, als es zunächst scheint, und der Fana gehörig den Kopf verdreht. Und was hat es mit der Legende des Juwelenkönigs auf sich? Ehe Fana sich versieht, gerät sie mitten hinein in einen Strudel aus Wahrheit und Legenden, mit denen sie enger verbunden ist, als sie jemals vermutet hätte.

Sarah Lilian Waldherr wurde 1990 in Stuttgart geboren. Nach der Schule absolvierte sie mehrere Praktika, in einer Buchhandlung, in einem Sportstudio und bei verschiedenen Fotografen. Sie studiert derzeit Schauspiel an der Theaterakademie in Stuttgart. Sarah Lilian Waldherr hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht und bringt sie seit sechs Jahren nun auch zu Papier. 
 
 
 
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der Klappentext verspricht schon einiges, vorallem auch das es humorvoll wird. Die Idee zur Geschichte fand ich wirklich herrlich und erfrischend, allerdings war die Umsetzung nicht ganz gelungen. Mit dem Anfang musste ich mich erstmal anfreunden. Ich fand den Anfang etwas zu kindlich für die Story, aber das wird im Laufe der Story besser. Fana, die Protagonistin, ist ein 15 jähriges Mädchen, was weiß was sie will. Sie zeigt sich mutig, unbelehrbar und mitfühlend gegenüber anderen. Trotz vieler gewöhnungsbedürftiger

Ansichten der Bewohner Patenia, die Parallelwelt, in der die Aurion, magische Wesen, wohnen, bleibt sich Fana selbst und ihren Freunden treu. Ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Ivy. Es war sehr interessant zu lesen, was eine fremde Welt mit einer anderen Rangordnung mit Menschen anstellen kann. Aber lasst euch in diesem Punkte selbst überraschen. Im Gesamten war mir Fana sehr sympathisch und ich konnte zu jeder Zeit ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen. 

Sehr gefallen hat mir das Schulschiff. Eine sehr interessante Idee und die Umsetzung ist meiner Meinung nach der Autorin sehr gelungen. Die Beschreibungen zu dem fliegendem Schiff waren sehr gut und es fiel mir leicht, meine Fantasy freien Lauf zu lassen. Die einzelnen Zimmer, die die Schüler bewohnen könnten, brachten mich zum lachen, und auch der Schulkoch ist auf seine eigene Art sehr speziell und lustig, ganz zu schweigen von Sturmkrähe.
Der Schreibstil war dementsprechend auch leicht und flüssig zu lesen. Auch die Charakter entwickeln sich im Laufe der Zeit, so auch Fana. Man merkt schon, das es wirklich einige witzige momente gibt. Allerdings gibt es einige Parallelen zu schon bekannten Geschichte, was ich etwas schade fand. Ich habe so einiges aus Filmen oder Bücher wiedererkennt und was dann aufjedenfall nichts neues war. In der Story gibt es auch einige Geheimnisse und Überraschungen, weshalb die Story auch mal etwas spannender wird. Ich hätte mir aber auch noch etwas mehr umschreibung der Schule gewünscht. Wie schon oben geschrieben, fand ich die Idee an sich super, nur an der Umsetzung hätte man einiges ändern können. 
 
 
 
 

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