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[Rezension] Mond-Schatten-Sonne

Mond-Schatten-Sonne

Autor/in: Maria Gomoll 
Verlag: Persimplex Verlag 
Seitenanzahl: 430 
ISBN: 978-3-8644-0271-5 
Preis: € 19,90 [D] Hardcover
           € 4,97 [D] E-Book
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Unheil droht der Welt in Gestalt der machtvollen Schattenhexe Asmodea, welche die Kraft der Akarne, der Steine des Wissens, dazu benutzen will, sie zu beherrschen. Nur fünf können vor ihr gerettet und Arawn übergeben werden, dem König der Anderswelt, welcher sie in seinem Reich verbirgt.
Einzig ein Mann vermag Asmodea aufzuhalten, und sein Name ist Robin Hood, mit einem geheimnisvollen Mal geboren, in dem die Macht ruht, sie zu vernichten. Er und seine Gefährten, darunter Will Scarlett, Little John, Lady Marian, Bruder Tuck, die weise Mondhexe Sibylla, Arafel vom Alten Blut, der Schattenhexer Narouua, die Rabenmond-Zauberin Liusaidh und Frydd vom Kleinen Volk, stellen sich Asmodea und ihrem Verbündeten, dem skrupellosen Prinz John, entgegen.
Als diese erfahren, wo die letzten Akarne sich befinden, müssen Robin und seine Freunde die Grenzen ihrer Welt überschreiten und sich nie gekannten Gefahren zu stellen, um die Erde mit all ihren Geschöpfen vor dem Grauen zu bewahren, welches Asmodeas Herrschaft verheißt.

Mein Name ist Maria Gomoll, und ich schreibe Fantasy-Bücher. Schon als kleines Kind habe ich angefangen Geschichten zu verfassen, damals noch auf einer Schreibmaschine (die älteren werden sich erinnern was das ist), mit einem Korrekturband für Rechtschreibfehler, dann kam der Computer, und schließlich der Laptop.
Eigentlich liebe ich alles, was mit dem Phantastischen zu tun hat, SciFi, Animes und Superhelden, gedruckt und verfilmt, aber die reine Fantasy ist mir das Liebste, mit Elfen, Zwergen, Trollen und Drachen. Was gibt es Schöneres als in fremde Welten und große Abenteuer einzutauchen, böse Mächte zu besiegen, und die Helden zu begleiten?
Der Weg hierher war für mich ziemlich holprig, über schlechte Verlage und BoD, aber jetzt habe ich es geschafft, und ich hoffe, dass meine Geschichten vielen Menschen gefallen, sie mitnehmen in meine Welt. Bei „Mond-Schatten-Sonne“ handelt es sich um eine Trilogie, sie entführt die Leser in das mittelalterliche England, mit Robin Hood als Helden, gemeinsam mit seinen berühmten Gefährten wie Little John und Marian sowie Hexen, Elfen und Zwergen kämpft er gegen das Böse. Besondere Inspiration war mir dabei die gälisch/keltische Mythologie mit ihrer unglaublichen Vielfalt, eine Welt voller sagenhafter Geschöpfe, großer Helden und Geheimnisse, die mich schon als Kind begeisterte, Leser dürfen sich auf so manche Überraschung gefasst machen. Neben der Erde spielt die Geschichte zudem in der Anderswelt, wohin es die Helden verschlägt, und sie zahlreiche Abenteuer erleben. 
 
 
 
Dieses Buch hat mich ab der ersten Seite an fasziniert. Man kennt den Charakter Robin Hood schon, doch diese Geschichte ist ganz anderst erzählt. Es handelt sich zwar schon um Robin Hood, aber es ist gemischt mit Fantasy Wesen, die man so in den anderen Geschichten von Robin Hood nicht sieht bzw. liest. 
Robin hat es hier mit dem Prinz John zu tun, der sich mit Hexen verbündet hat. 
Trotz der neuen Wesen, die die Autorin hier erschaffen hat, liest man dennoch von der bekannten Ursprungsgruppe um Robin Hood. Dabei haben die bekannten Charakter ihre Eigenarten und Besonderheiten und wirken somit nicht fremd. 
Ich finde es ganz interessant, das die Autorin hier drei „Elemente“ eingebaut hat, die die Welt im Gleichgewicht halten soll. Der Titel zeigt schon um welche drei „Elemente“ es geht. Hexen verbünden sich dabei mit Robin Hood, um die Antagonistin Asmodea aufzuhalten. 
Die Charakter passen sehr gut zu der Geschichte, wobei man bei manchen eine Zeit braucht um mit ihnen warm zu werden. Ich musste erstmal mit dem Schattenhexer Narouua warm werden, den zu Anfang war er ein richtiger Dreckskerl. 
Das Cover ist mystisch und geheimnisvoll, wobei man auch etwas mehr herausholen könnte die passender zur Story ist. Aber es hebt sich definitiv von anderen Cover, die um Robin Hood handelt, ab. Ich muss auch ehrlich zugeben, das mich der Klappentext eher angesprochen hat, als das Cover. 
Der Schreibstil von Maria Gomoll ist flüssig und leicht zu lesen, wobei ich mich von den vielen Ausrufezeichen gestört fühlte. Ich habe mich dabei immer so angegriffen und angeschrien gefühlt. Ein paar wären in Ordnung aber nicht so häufig. Dennoch wird man in eine spannende und fantasiereiche Geschichte hinein katapultiert und in den Bann gezogen, in dem man nur schwer wieder entfliehen kann.
 
 

 

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