[Rezension] A River of Golden Bones
A River of Golden Bones

Autor/in: A.K. Mulford
Verlag: Cove Verlag
Seitenanzahl: 512
ISBN: 978-3-551-58617-9
Preis: € 18,00 [D] Print , € 5,99 [D] E-Book
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Die Zwillinge Calla und Briar leben im Verborgenen – versteckt vor der Zauberin, die einst ihre Eltern tötete und deren Thron bestieg. Und vor den Menschen, die nicht wissen, dass die Schwestern Gestaltenwandler-Wölfe sind. Das soll sich nun ändern. Während Briar sich auf eine politische Heirat vorbereitet – ausgerechnet mit Grae, Callas Freund aus Kindertagen –, bleibt Calla als ihre Leibwache weiterhin im Schatten. Doch dann wird Briar Opfer eines Fluchs der Zauberin, und um sie zu retten, tritt Calla endlich ins Licht. Auf einer gefährlichen Reise zurück in ihr gestohlenes Reich muss sie sich nicht nur der Feindin stellen, sondern auch ihren Gefühlen für Grae. Und der vielleicht wichtigsten Frage von allen: Wer will ich wirklich sein?

A. K. Mulford studierte Biologie und beschäftigte sich lange mit der Pflege und Auswilderung von Affen. Heute dreht sich alles um das Schreiben von Fantasy-Bestsellern. A. K. liebt es, Leser*innen in neue Welten zu entführen und sie dazu zu bringen, sich zum ersten Mal oder immer wieder aufs Neue in Fantasy-Literatur zu verlieben. Xier lebt mit Mann und Kindern in Australien, erschafft weiter faszinierende Charaktere und erstellt lustige TikTok-Beiträge (@akmulfordauthor).

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. „A River of Golden Bones“ konnte mich durch den Klappentext ansprechen. Vorallem Gestaltenwandler interessieren mich sehr. Dabei lernt man schnell die zwei Schwestern Calla und Briar kennen. Beide leben verborgen, versteckt von einer Fee, die den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllt. Ihre Mutter ist getötet worden, kurz nach der Geburt von Briar und Calla. Eine böse und machtgierige Zauberin hat sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter getötet. Dabei haben die Goldwölfe ihre Heimat verloren und somit auch Briar und Calla ihr Land verloren. Niemand soll wissen, dass die beiden die letzten Goldwölfe sind. Briar ist gezwungen den Silberwolf Grae zu heiraten. Es ist eine politische Ehe und Briar ist gleichzeitig auch die Purpurprinzessin. Calla bleibt im Hintergrund, als Leibwache ihrer Schwester, so dass niemand weiß das sie ebenfalls eine Goldwölfin ist. Doch Calla hat Gefühle für Grae, den sie schon seit Kindheitstagen kennt. Am Abend der Hochzeit dreht sich ihre Welt um 180 Grad. Selten kommt es zu Schicksalsverbindungen und genau Calla und Grae sind miteinander verbunden, während Briar mit jemand anderem verbunden ist. Gleichzeitig wird Briar verflucht von eben jener Zauberin. Nun liegt es an Calla ihr Land und ihre Familie zu retten und zu beschützen.
Calla war mir direkt sympathisch. Sie war mutig, stark, Selbstbewusst und dennoch wusste sie nicht wirklich wer sie wirklich war. Calla fühlt sich in eleganter Kleidung nicht wohl und trägt lieber lockere Kleidung. Etiketten vermeidet sie, sie ist eher die Kämpferin. Auf ihrer Reise begegnet sie so viele Menschen, freundet sich mit ihnen an und lernt sich selbst besser kennen. Sie weiß endlich was sie möchte und wer sie sein möchte. Dabei steht Grae an ihrer Seite. Auch wenn er sein Wolfsrudel im Stich lässt und sogar ein Verräter ist. Grae war mir auch sympathisch, auch wenn es etwas gedauert hat. Er wusste schon längst das etwas ihn mit Calla verbindet und hat geschwiegen. Anfangs wurde ich nicht wirklich aus ihm Schlau. Er war schweigsam und hat sich nicht gegen sein Vater gesetzt. Doch nachdem man von seiner Vergangenheit erfährt, versteht man ihn umso mehr. Es knistert zwischen Calla und Grae sehr, trotzdem liegen noch einige Steine im Weg. Es war schön zu lesen, wie sich die Lovestory zwischen den beiden sich entwickelt und wie sie die Steine aus dem Weg räumen. Es gibt noch einige Nebencharakter. Vorallem die Charakter von Galen de Mora. Die Truppe habe ich sehr ins Herz geschlossen, vorallem Ora. Graes Vater Nero wird wahrscheinlich noch eine sehr große Rolle im zweiten Band spielen. Er war der König den man einfach nur hassen muss.
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man hat dir Story hauptsächlich aus der Sicht von Calla gelesen. Dabei begleitet man Calla auf ihrer Reise nach sich selbst und nach einem Kampf, um die Rettung ihrer Schwester. Es war schön zu lesen wie sich Calla weiterentwickelt und sich selbst findet. Sie erkennt endlich was ihr wirklich wichtig ist und erfährt über die Fehler, die ihre Vorfahren begangen haben. Durch die Reise lernt man die Orte kennen, deren Settings wirklich bildgewaltig beschrieben wurden. Ich finde auch sehr das die Story den Zusammenhalt als Freunde und Familie vermittelt. Auch vermittelt die Story die Selbstfindung und den Weg bis dahin. Ich fand die Story sehr spannend, herzlich, süß und manchmal sogar romantisch. Das Ende hatte einige Überraschungen offen. Ich hatte ja mit allem gerechnet, aber damit überhaupt nicht. Ab und zu kommt es zu Kampfszenen, die blutig sind, aber durchaus gut dargestellt sind. An sich ist das Buch abgeschlossen, hält trotzdem noch einiges offen. Es bahnt sich noch was größeres an, doch mit der Story um Calla und Grae hat es ein Ende, vorallem ein Happy End. Ich bin gespannt was mich im zweiten Band erwartet. Tatsächlich weiß ich schon wer die Charakter in Band zwei werden und umso mehr freue ich mich auf eben diesen Band. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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