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[Rezension] Der letzte erste Blick

Der letzte erste Blick

Autor/in: Bianca Iosivoni
Verlag: Lyx 
Seitenanzahl: 436
ISBN: 978-3-7363-0412-3
Preis: € 10,00 [D] Print
           € 8,99 [D] E-Book
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Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen …

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

Dieses Buch, hat mich schon mit seinem Cover, neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die neugierde hat sich gelohnt, den das Buch hat mich in den Bann gezogen und der Schreibstil gefesselt. 
Emery ist für mich eine starke und toughe Protagonistin, die das Vertrauen zu guten Männern verloren hat, dank ihrer Vergangenheit. Deshalb ist sie auch weit weg von Montana gezogen, um ihrer Vergangenheit den Rücken zu kehren und einen Neuanfang zu starten. Doch ihre Vergangenheit, holt sie immer wieder ein. 
Sie hätte nie gedacht, das sich alles ändern kann und nicht immer alles gleich läuft. Ich finde es toll, wie sie sich im Laufe des Buches so positiv verändert, obwohl sie manchmal doch zweifel hat. Ich kann es gut nachvollziehen, wie es ihr geht und hätte genauso gehandelt wie sie. Manchmal musste ich aber den Kopf schütteln, weil sie für mich ab und an ziemlich überreagiert hat. 
Dylan war für mich auch gleich auf Anhieb symphatisch. Er hat ein gutes Herz und einen guten Charakter. Bei ihm fand ich es toll, das er nicht auf das Oberflächliche achtet, sonder eher auf die wirklich inneren Werte. Beide haben geheimnisse, bei Dylan hat man schnell erfahren, was für ein Schicksal ihn verbindet, wobei man bei Emery rätseln musste. Aber hier hat die Autorin viel auf die Story wert gelegt. Es ging auch nicht gleich darum, das die zwei ins Bett landen, sondern wie sie sich näher kennenlernen und was für gemeinsamkeiten sie doch verbindet. Ich finde es gut, das es hier mehr um die Story geht, die mal spannend wird und dann etwas ruhiger wird. Als Leser merkt man auch, das wirkliche Freunde zueinander halten, egal was kommt und vorallem das Vergangenheit, vergangenheit ist und sich die Erde weiter dreht und das Leben weiter geht. 
Auch die Nebencharakter spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle. Sie halten alle zu Emery und sind für sie da, stellen sie aber auch auf Tatsachen und halten nichts hinter verborgener Hand. 
Diese Story war für mich definitiv nicht langweilig und hatte auch viel Humor, wo ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen konnte. Es hatte also alles an Emotionen, von Liebe, Trauer, Wut bis hin zum Humor, es fehlt einfach an nichts. Man merkt auch, das sich die Autorin hier viel Mühe mit dem Buch gegeben hat und viel Schweiß vergossen hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und, meiner Meinung nach, jugendlich gehalten. Das Buch ist aus der Sicht von Emery und Dylan geschrieben, sodass man die beiden Protagonisten gut kennenlernt und sie auch besser versteht. Bianca Iosivoni schafft es auch, das Knistern der beiden dem Leser zu vermitteln, sodass man schon die Vermutung hat, wie es weiter geht. Dennoch macht es durch die Geheimnisse und Geschehnisse neugierig und zieht einen in den Bann. Auch das die Autorin hier das Thema, Soziale Netzwerke und Internetmobbing mit eingebracht hat, hat mir gefallen, den sie ist dabei nicht die ganze Zeit auf das Thema gekommen und hat es nur passagenweise zur Erinnerung gerufen. 
Es ist eine süße Liebesgeschichte, mit einer tragischen Vergangenheit und eine Freundschaft, die fest zusammen hält.

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