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[Rezension] Das göttliche Mädchen

Das göttliche Mädchen

Autor/in: Aimée Carter 
Verlag: HarperCollins ya! 
Seitenanzahl: 304 
ISBN: 978-3-9596-7165-1 
Preis: € 9,99 [D] Print , € 8,99 [D] E-Book
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Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Aimée Carter hat ihren Abschluss an der Universität Michigan gemacht und schreibt leidenschaftlich gern spannende Geschichten.
Die fünfteilige Animox-Serie ist ihr erstes Werk für Kinder. 
 
 
Bei diesem Buch hat mich das Cover und der Titel angesprochen. Ich lese gerne über griechische Mythologie und war auch ganz gespannt, wie die Geschichte ist. Am Anfang musste ich ein wenig kämpfen, um in die Geschichte zu kommen. Ich fand, das es am Anfang einwenig zu schnell voran ging um richtig in der Geschichte gefangen zu sein. Die Geschichte hat auch noch den ein oder anderen Schwachpunkt, so liest man manches nicht so lebendig, wie man es will. Es war auch ein wenig vorhersehbar, ich konnte schon ahnen was am Ende passiert. Trotz den wenigen Schwachpunkten, konnte mich die Geschichte allerdings unterhalten und es war manchmal doch sehr spannend. Auch die Liebe kam in der Geschichte nicht zu kurz. Was ich im nachhinein erstmal erfahren habe, das es eine Neuauflage ist. Das hat mich dann noch neugieriger gemacht.
Mit den Charakter musste ich erstmal warm werden. Auch mit den Protagonisten. Kate ist ihrer Mutter

gegenüber aufopferungsvoll, hat aber nicht wirklich an sich selbst gedacht. Das sie ihre Mutter wirklich immer bei sich haben wollte, hat mich etwas genervt. Ich hatte so das Gefühl, das sie ihrer Mutter nicht wirklich Luft zum atmen gegeben hat. Und dann kam diese plötzliche Schwärmerei für Herny. Von jetzt auf gleich. Anfangs war sie misstrauisch und vorsichtig gegenüber Henry und dann kam dieser umschwung. Sie hat auch in den letzten 4 Jahren vergessen zu leben, da sie sich nur um ihre Mutter gekümmert hat. 

Henry war der Gott der Unterwelt und tat mir auch ein wenig leid. Er hat seine erste Frau so hingebungsvoll geliebt, dass er selbst nach Jahrhunderten nicht darüber hinweg kommt. Mit ihm musste ich warm werden und er wurde mir auch schnell symphatisch. Er ist etwas schüchtern, zuvorkommend und freundlich, aber auch lustig. 
Die anderen Charakter werden nur ab und zu mal im Buch erwähnt. Manche wurden symphatisch und manche blieben mir unsymphatisch. Ava ging gar nicht. Sie war erst die größe Schulzicke und hat Kate sogar reingelegt. Doch dann hat sie sich so sehr verändert und wurde aufeinmal freundlicher, vorallem gegenüber Kate.
Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Im Prolog kommt kurz Henry zu Wort, doch hauptsächlich liest man aus der Sicht von Kate. Das fand ich etwas schade, ich hätte gerne etwas mehr aus Henrys Sicht gelesen. Die Idee zu der Geschichte fand ich toll, so manche Dinge hätte man ausbessern können. Trotzdem hat mich das Buch unterhalten. Ich bin auch gespannt wie es weiter geht, den es folgen noch zwei weitere Teile der Trilogie. Ich freue mich schon darauf und hoffe, das diese bald erscheinen werden.

 

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