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[Rezension] Immer wieder im Sommer

Immer wieder im Sommer

Autor/in: Katharina Herzog
Verlag: rowohlt 
Seitenanzahl: 384 
ISBN: 978-3-499-29111-1 
Preis:  € 12,99 [D]
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Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan … die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max …
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.

Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als E-Book-Autorin hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

 

Anna, die als Zimmermädchen arbeitet, ziehen ihre Erinnerungen vorüber, als sie eines Tages auf dem Balkon des Hotels steht, indem sie arbeitet. Sie fragt sich, was wohl aus ihrer Jugendliebe Jan geworden ist. Ab da beginnt die große Reise, indem die Leser Anna, ihrer Tochter Sophie und der Großmutter Friede begleiten, in dem VW-Bus von München nach Amrum. Wir lernen Friede und Anna kennen, die in ihrer Vergangenheit mit ihren Männern haderten und Sophie, die sich schon früh verliebt.
Dieses Buch hat mich begeistert und fasziniert, den man erfährt viel über Gefühle. Man lernt auch in diesem Buch die Nachsicht und Toleranz sehr gut kennen. Dieses Buch ist voll von Gefühlen, von Liebe, bis zu schlechtes Gewissen und vertane Chancen. Als Leser erfährt man auch hautnah, wie Großmutter Frieda an Demenz erkrankt und versucht, all ihre Fehler wieder gut zu machen. Am Ende gelingt es Frieda sogar, ihrer Tochter das Glück zurück zu bringen.
Diese Geschichte hat mich echt berührt und auch manchmal zum lachen gebracht. Es regt einen auch zum Nachdenken an. Man kann einfach nicht anders, als mitzufühlen, mit zu weinen und mit zu lachen. Da die Kapitel recht kurz gehalten sind, liest sich die ganze Story recht schnell und das Buch geht auch ziemlich schnell zu Ende, was ich schade finde. Dennoch habe ich das Buch verschlungen und konnte nicht mehr aufhören.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und abwechslungsreich. Es bleibt bis zum Ende spannend, ohne das es zu langezogen wirkt und somit auch zähflüssig wird. Man selbst denkt, man würde Anna in dem VW-Bus begleiten. Nachdem Buch, hatte ich solche Lust, selbst meine Tasche zu packen und einfach los zu reisen.

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